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Grabeskirche St. Joseph, Viersen

Die Kirche St. Joseph in Viersen wurde Ende des 19. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika im neogotischen Stil erbaut. Neben ihrer räumlichen und baulichen Qualität zeichnet sie sich durch ihre fast vollständig erhaltene liturgische Ausstattung wie Hochaltar, Chorgestühl und Kreuzweg aus.

Im Zuge der Zusammenlegung der Innenstadtgemeinden von Viersen sollte St. Joseph neben der bestehenden, liturgischen Nutzung zur Urnenbeisetzungsstätte ausgebaut werden. Hierzu wurden Urnenwände und Stelen aus hochwertigen Betonfertigteilen aufgestellt, die würfelförmige Urnen aus Naturstein aufnehmen. Den Mittelpunkt der Grabeskirche bildet der historische Taufstein im Mittelschiff. Hier wird im Zuge der Aussegnungsfeier die Urne gesegnet, bevor sie in den Grablegen beigesetzt wird. Von dieser Mitte aus gelangt man in definierte Räume mit Einzel- und Doppelgräbern.

Projektdaten

Bauherr Kath. Kirchengemeinde St. Remigius
Leistungsumfang Objektplanung LPH 1-9 HOAI
Projektdaten Anzahl Urnen 3880 Stück
Wettbewerb 2010 (1.Preis)
Planungsbeginn 2010
Baubeginn 07/2011
Fertigstellung 05/2012
Einsegnung 06/2012
Architekturfotografie Jörg Hempel Photodesign