403-einfeld-turnhallen-serie-frankfurt

Einfeld-Turnhallenserie, Frankfurt

Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit 20 städtische Einfeldturnhallen mittelfristig zu erneuern, wurde von der Stadt Frankfurt nach einer Lösung gesucht, die verschiedene Grundrissdispositionen zulässt und dennoch die Möglichkeit bietet, sich unterschiedlichsten Standortfaktoren flexibel anzupassen. Das von uns mit anderen Ingenieursdisziplinen integral entwickelte Baukastensystem steht für die Einheit und Ganzheitlichkeit eines Baukastens, der seine individuelle Ausbildung darüber hinaus aus der Antwort auf den jeweiligen Ort bezieht. Die Hallen sind im Passivhausstandard geplant und erfüllen die Forderung nach einem besonders guten Wärmeschutz. Die wesentlichen Planungsziele der Minimierung von Investitions- und Betriebskosten werden erreicht. Darüber hinaus verringern sich aufgrund der optimierten Fassaden und Dachflächen die Investitionskosten. Durch die kompakte Bauweise werden komplizierte Anschlusspunkte zwischen einzelnen Bauteilen vermieden und die Wärmeverluste verringert. Dies wirkt sich positiv auf die Energiebilanz und somit auch auf die Betriebskosten aus. Die Materialisierung der Sporthalle ist auf eine langfristige Wirtschaftlichkeit im Betrieb des Gebäudes ausgerichtet. Die gewählten Materialien sind wartungs- und pflegeaufwandsarm.

Projektdaten

Bauherr Stadt Frankfurt
Leistungsumfang Wettbewerbsverfahren
Projektdaten NGF z.B. 700 m²
BGF z.B. 790 m²
BRI z.B. 5.625 m³
Wettbewerb 12/2006