510-Schule, Lüneburg

Schule, Lüneburg

Städtebauliches Konzept
Ihrer Nutzung gemäß, bilden die drei Gebäude der Grundschule, Sporthalle und Musikschule ein Ensemble aus eigenständigen und lesbaren Volumen. Mit seiner Kubatur fügt sich das neu entstehende Gebäudeensemble wie selbstverständlich in das stadträumliche System ein und arrondiert das Quartier. Es entsteht ein System von Gebäuden, Plätzen, Wegen und Grünflächen, die so in das Umfeld eingeflochten sind, dass die Schule als Teil der Stadt erlebt und genutzt werden kann.

Durch die Art ihrer volumetrischen Ausprägung, dem einheitlichen Fassaden-Duktus sowie der gemeinsamen Materialität, entsteht in einem kraftvollen Dreiklang ein klares, ausdrucksstarkes Ensemble mit einer emblematischen Wirkung. Über die rein schulische Nutzung hinaus, machen die Gebäude vielfältige Angebote an den Stadtteil: Eine multifunktionale Mensa / Aula, die auch separat benutzbar ist, eine Sporthalle, ein großer Musiksaal und ein Cafe sowie multifunktionale Räume für Initiativen aller Art stehen den Bürgern im neuen Schulzentrum zur Verfügung und schaffen einen wichtigen Kristallisationspunkt für Gemeinschaft und Kommunikation, kurz ein attraktives, offenes Schul- und Familienzentrum. Im Zusammenspiel mit den vorhandenen und zukünftigen Kulturbauten, wie das Kindertheater und das Theater, werden darüber hinaus viele Synergien generiert werden können.

Architektonisches Konzept
Das Ensemble gliedert sich plastisch und programmatisch in die drei definierten Großformen: Grundschule, Musikschule und Sporthalle. Sie bilden eine gemeinsame Mitte, einen zentralen Außenraum. Witterungsgeschütze, zeichenhafte Eingangsloggien bilden von hier aus übersichtlich und klar die Zugänge zu allen drei Gebäuden.