Rendering1
Rendering2
Rendering3

481-Kompetenzzentrum Mobilitaet FH Aachen

Kompetenzzentrum Mobilitaet FH Aachen

Kontext:
Die Situation ist durch die Heterogenität des Kontextes gekennzeichnet. Die vorherrschende Blockrandbebauung bricht auf und die städtebauliche Struktur geht in eine von Solitärbauten geprägte Gemengelage über. Dadurch gelangen die Gebäude der FH zu keiner angemessenen Präsenz. Zudem fehlt es den bestehenden Gebäuden der Fachhochschule an lesbarem Zusammenhang und angemessener Außenraumqualität.

Campus:
Ein neuer Campus schlägt die Brücke und verknüpft Neu und Alt zu einem lesbaren Ensemble, auch durch die Ausrichtung der Neubauten auf die bestehenden Institute. Es entsteht ein signifikanter Raum, der die Fachhochschule im Stadtbild sichtbar werden lässt und einen Kristallisationspunkt für studentisches Leben bietet.

Als Endpunkt des Campus steht das neue Kompetenzzentrum für Mobilität und tritt zum historischen Hauptgebäude am anderen Ende des Areals in einen Dialog. Eine Mensa formuliert mit einem Forum den Kommunikations- und Focuspunkt des Campus. Über dem Forum schwebt ein Science-Cube. Ausstellungsobjekte verweisen über versetzte, vitrinenartige Öffnungen auf die Forschungsinhalte und strahlen auf Stadt und Campus aus.

Über das Grundstück der Verkehrsschule entwickelt sich vom Campus aus eine Verbindung zu den benachbarten Stadtparks, dem Hangeweiher und dem Gelände des alten Klinikums. Zukünftige Erweiterungen der FH könnten hier als Solitäre in einer parkähnlichen Umgebung entwickelt werden. Zudem könnten Studentenwohnhäuser auch auf dem Gelände der Kleingartenkolonie zukünftig die Bebauung arrondieren und den Campus ganztägig beleben.

Ein offenes, begrüntes Parkhaus parallel zum Bahndamm stellt für alle Nutzungen der FH und des Kompetenzzentrums den notwendigen Parkraum zur Verfügung und ermöglicht eine freie Möblierung des Campus.

Konzept / Volumetrie:
Der seinem heterogenen Nutzungsprofil entsprechend, hybridartige Neubau gliedert sich in drei prägnante Formelemente: